Unterwegs sein – Multiplikatorenkurs in Österreich

Unter dem Arbeitstitel „Unterwegs sein“ war es endlich soweit: Unser Multiplikatorenkurs für Kettpädagogik startete in Österreich im Franziskushaus in Ried im Innkreis (Oberösterreich). 21 Teilnehmerinnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz fanden sich zu insgesamt 5 Modulen in der Zeit von 26. August 2016 – 28. Mai 2017 zusammen, um mit viel Elan und Feuer im Herzen die Ausbildung zur Multiplikatorin für Kett-Pädagogik anzugehen. Anita Würkner begleitete uns hierbei als Kursleiterin mit ganz viel Herzenswärme und vielen, vielen Ideen und Einheiten im Gepäck.

Mit jedem Modul wuchsen wir als Gruppe noch intensiver zusammen und so entstanden auch wunderbare selbst erarbeitete Anschauungen. Mit gefühlvollen Liedern und Tänzen, jeder Menge Spaß und Humor, aber auch mit vielen tiefgehenden Gedanken vertieften wir uns intensiv in der Kett-Pädagogik. Unserer Kursleiterin war es wichtig, dass wir Teilnehmerinnen möglichst unterschiedliche und vielschichtige Formen der Pädagogik kennen lernten, und so begleiteten uns noch zusätzlich bei jedem Modul andere Vortragende.

Besonders zu schätzen wussten wir die gefühlvollen Morgenlobe in der wunderschönen Kapelle des Franziskushauses. Sie stimmten uns mit viel Kraft auf arbeitsreiche Tage ein.

Das erste Modul im August stand ganz im Zeichen: „Der Weg entsteht im Gehen“. Gemeinsam mit Kursleiterin Anita Würkner, Franz Kett und Petra Ostermann widmeten wir uns intensiv den Themen Wege gehen und auch den Wegen des Wassers – des Wasserkreislaufes. Dazu erarbeiteten wir auch erstmals in Kleingruppen eigene Einheiten, die wir einander vorstellten. Daneben begleiteten uns eine Reihe von Geschichten wie etwa das Rosenkind, die Geschichte der bunten Vögel oder die Legende des Hl. Christophorus. Auch noch viele weitere Einheiten formten die Teilnehmerinnen zu einer sehr harmonischen Gruppe und bereiteten somit guten Nährboden für ein intensives Zusammenarbeiten.

Im 2. Modul im November lernten wir Gerda Graiss-Floess kennen. In diesen Tagen widmeten wir uns mit „Auf der Suche sein – Entdecken und Finden“ zu einem ganz besonderen Schatz hin: unserem Herzen. Viele berührende Herzenseinheiten und liebevolle Geschichten, aber auch die theoretische Hinwendung zur Kett-Pädagogik durch die Erschließungsspirale ließen uns noch tiefer in die ganzheitliche Pädagogik eintauchen. Passend zur Jahreszeit bereiteten wir auch mit einigen Einheiten den Weg für das kommende Weihnachtsfest.

Gleich zu Jahresbeginn starteten wir voller Elan in das 3. Modul. Dieses Mal begleitete uns neben Anita Cyril Havel bei „Gott suchen – Das Leben schauen, ein Ziel vor Augen haben“. Cyril ließ uns ein wenig hinter den Vorhang der Mystagogik blicken und ermutigte uns, in Kleingruppen eigene Einheiten zu etwas schwierigeren Geschichten aus dem AT zu erarbeiten. In diesem Modul zog sich das Symbol „Stern“ durch unsere Arbeit und wir erlebten wunderschöne „Stern“-Stunden mit warmherzigen Geschichten.

Im 4. Modul ging es um „Unterwegs sein – gekreuzte Wege, ins Leben gehen“, wo wir gemeinsam mit Franz Kett und Anita Würkner einen Blick auf unser eigenes Jesusbild legten und die Erde als Ort des Lebens anschauen durften. Die Symbole Herz und Sonne wurden in Gruppenarbeiten erarbeitet und es entstanden dabei viele schöne Momente, die einem die Sonne im Herzen aufgehen ließen. Ebenso war das Thema Teilen vorrangig, das wir z.B. mit der Anschauung „Brotstunde“, aber auch in einer Partnerübung verbildlichen konnten.

Das Abschlußmodul zum Thema „Zurückschauen, Ankommen, Weitergehen“ wurde von Anita Würkner und Petra Ostermann begleitet und es war für uns Teilnehmer ein sehr emotionsreiches Wochenende. Einerseits weil es für uns nach der langen Zeit des miteinander Gehens hieß, Abschied zu nehmen, und andererseits auch die Freude, aber auch der Respekt davor, sich alleine auf seinen Weg zu machen. Wir hatten das große Vergnügen, Petra Ostermann als Clown zu erleben, wurden bei einer Anschauung mit echten Schnecken überrascht und sollten für uns passendes Schuhwerk finden, mit denen wir momentan am Weg der Kett-Pädagogik sind. Besonders lustig war das KETTivity spielen, wo wir ohne Worte verschiedene Redensarten darstellen sollten.

Ein gemeinsames Mittagessen war der krönende Abschluss unseres Lehrganges und viele Teilnehmer sind zwar mit einem weinenden Auge nach Hause gefahren, aber die Freude an dem, was jetzt kommen wird, hat bei allen überwogen. Danke, dass wir diesen Weg gehen durften und ich wünsche uns allen weiterhin viele schöne Momente mit Sonne im Herzen.

Margit Burgstaller und Manuela Enengl

Ein Gedanke zu „Unterwegs sein – Multiplikatorenkurs in Österreich

  1. Elisabeth Wohofsky

    Reich an Augenblicken, Begegnungen und Eindrücken denke ich an diese Zeit…….
    Ich möchte einfach DANKE sagen, DANKESCHÖN!

    Antwort

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