Von Singvögeln bis Noah

40 hochmotivierte und interessierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Ganzheitlich-Sinnorientierten Pädagogik nach Franz Kett trafen sich am 9. Mai im Kindergarten Heilige Familie in Bräuningshof …

In der Anschauung „Und ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel“ schaute Antje Buggisch mit den Anwesenden auf die Singvögel, die schon im Dunkeln, manche lange vor Tagesanbruch ihre Stimme erheben und ein Lied voller Freude und Hoffnung singen. Sie erheben ihre Stimmen und durch die Dunkelheit ertönt ein Singen und Jubilieren. Die Nacht hüllt alles in Dunkelheit und Stille. Immer wieder hält diese Dunkelheit an, wie an langen dunklen Wintertagen oder in durchwachten Nächten. Die Dunkelheit scheint dann kein Ende zu nehmen.

Auch in der Übertragung auf unser eigenes Leben kennen wir Zeiten von Dunkelheit und Stillstand. Und mitten in diese Dunkelheit hinein ertönt ein Ruf. Die Vögel scheinen vom Licht der Sonne, von den Farben des Lebens zu erzählen. In ihrer unaufdringlichen Art geben sie uns Hoffnung auf den neuen Tag. Nehmen wir uns ein Beispiel an den Singvögeln und singen wir gemeinsam im Dunkeln von der Sonne und den Farben des Lebens. Begeistert waren die Teilnehmenden von den Vögeln mit den Original-Vogelstimmen.

Noah – Wissen wer man ist. Noah – sein Name ist Programm. Die Geschichte aus dem AT im Buch Genesis wurde hier von Margit Kaiser von einem ganz neuen Blickwinkel aus betrachtet und gestaltet. Es wird ein Mensch vorgestellt, der um sein Dasein auf dieser Erde weiß, einer der beauftragt ist, das Leben zu bewahren und zu beschützen.

Wir alle sind aufgerufen ein „Noah“ zu sein! Menschen, die das Gute und Schöne in dieser Welt sehen und es beschützen. Beziehung zu sich, zu anderen und zur Schöpfung spielt dabei eine herausragende Rolle. Nur wer in Beziehung lebt, wird in Achtsamkeit und Wertschätzung sein Leben führen und ein Noah sein. (Diese Anschauung finden Sie im Jahrbuch Band 7 – Ganzheitlich-Sinnorientiert Erziehen und Bilden aus dem Franz Kett-Verlag, 2017.

Vorgestellt wurde auch das neue Buch „Schauen und Staunen“ Ganzheitlich-Sinnorientiertes Arbeiten in der Kinderkrippe von Georg Batzer. Die neue Namensgebung unseres Instituts – „Institut für Kett-Pädagogik“ wurde mit großer Zustimmung aufgenommen.

Das nächste Regionaltreffen für Kett-Pädagogik wird am 4. 10.17 im Integrativen Ev.-Luth. Montessori Kinderhaus, Von-Hauck-Straße 1, 91074 Herzogenaurach um 19.30 Uhr stattfinden. Herzliche Einladung zu diesem Treffen.

Antje Buggisch und Margit Kaiser

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