Anschauungen, Tänze, Lieder, Reime, Gebete – der Basiskurs in Hamburg

Basiskurs-HamburgEine Zusammenfassung des 5-tägigen Basiskursseminars des „IgsP/RPP“ vom 09. bis 13. März 2015 in Hamburg. Die Tage standen unter dem Thema „Wenn Himmel und Erde sich berühren“ …

Tjaaaaaa, … wie fang ich an??? Und, nachdem mir das hoffentlich irgendwann gelingt, wo hör ich wieder auf??? Das Klügste wird wohl sein, ich gebe Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, der Einfachheit halber und Klarheit wegen ein Stichwortverzeichnis an Wörtern bekannt, die uns Teilnehmerinnen im oben bereits erwähnten Seminar unzählige Male begegnet sind. Ja, das klingt vernünftig, so müsste es gehen!!! Aufgepasst, es geht los!!

Da wären: Ablauf, Amen, Anschauung, Bahnhof (☺) Basiskurs, Begegnungsphase, Bodenbild, Deutungsphase, Disposition, Durchführung, Federn, Franz Kett, Ganzheitlich Sinnorientierte Pädagogik, Gestaltung, Glassteinchen, Goldtuch, Goldreifen, Stopp …

Stopp, stopp, stopp – !!!

image5… das geht so nicht. Auweia, und ich bin ja erst beim“ „G“!!! Gut, am besten, ich beginne nochmal, schließe meine Augen und … begebe mich auf die Reise, auf die Reise nach Hamburg ins St. Ansgar Haus, in der Schmilinskystrasse 78, nähe Bahnhof …

… 24 weibliche Teilnehmer plus ein Referent plus zwei Referentinnen sitzen sich am Freitag, den 09. März 2015, um 15.00 Uhr in einem Stuhlkreis gegenüber. Wenn ich hier von einem Stuhlkreis spreche, dann ist vielleicht nicht allen Lesern sofort klar, dass es sich hierbei auch tatsächlich um einen Kreis gehandelt hat, also, um es noch deutlicher auszudrücken, um ein absolutes Rund mit dazugehörigem Mittelpunkt. Das ist deshalb der Betonung wert, weil in solch einem Rund in den kommenden Tagen Bodenbilder entstehen werden, wunderschöne Lithographien aus den verschiedensten Materialien wie Steinen, Zweigen, Schnüren, Tüchern, Glasnuggets, Perlen, Ketten und, und, und gelegt.

Bodenbilder und mehr

image6Jedem dieser von den Teilnehmern gestalteten Bodenbildern liegt ein Thema, eine Art Leitfaden zugrunde, welches der Anleitende seinen Zuhörern mittels des Weges „ganzheitlich sinnorientierte Pädagogik“ (kurz „gsP“) nahe bringt, ohne – und das ist in der gsP von enormer Wichtigkeit – das von ihm gesetzte Ziel seiner Hörerschaft überzustülpen.

Wir alle, mit dieser Pädagogik nun schon vertraut, wissen, dass vor dem Schritt des Bodenbild-Legens zwei andere Phasen mit den Gruppenmitgliedern bearbeitet werden, nämlich die der „Disposition“ und die der „Begegnung“. Schließlich rundet die „Deutungsphase“ als vierte und letzte Phase eine solche Einheit ab, in der gsP allgemeingültig als „Anschauung“ bezeichnet.

Ach, und wie schön war es doch, sich als Seminarteilnehmerin von unseren wunderbaren Lehrmeistern Maria Steinfort, Patricia von Massenbach-Wahl und Jens Ehebrecht-Zumsande mit hinein und durch führen zu lassen in so mancherlei Anschauung. Diese, von den Dreien zu den unterschiedlichsten Themen angeboten, uns zu regelrechten Oasen wurden. Wie einfach es doch sein kann, Menschen jeden Alters etwas zu lernen und dabei auch noch Spaß und Freude zu empfinden.

Theorie und Praxis

image4Doch dann (es muss so gleich zu Beginn des zweiten Tages gewesen sein) das jähe Erwachen!!! Unsere Professoren haben beschlossen, den Genuss ihrer dargebotenen Pädagogik nun selbst erleben zu wollen und drehen – zum Schrecken von 24 bis dahin „oasenverwöhnten“ Zuhörerinnen – den Spiess einfach um. Frei nach der Devise: „Die Theorie in die Praxis umsetzen“.

Und was haben wir am nun folgenden Nachmittag nicht alle gerackert, geschwitzt und „dispositioniert“!! Was haben wir nicht alles gelegt, gefunden und besprochen, uns mit Seilen verstrickt und umwoben, um am Ende da hin zu gelangen, mit einer erdachten Zielgruppe ein themenbezogenes Bodenbild zu legen. Was bei unseren Seminarleitern regelrecht spielerisch leicht, ja fast schon meditativ „rüberkam“, entpuppte sich als wahrhaft harte Nuss. Wir haben erlebt, dass hinter dieser Pädagogik eine Methode steht, die begriffen und einstudiert sein will und die einer gründlichen (!) Vorbereitung bedarf. Wir haben es begriffen – er-griffen!! Danke, Maria, Patricia und Jens, für Eure Unterstützung und Geduld!!

Die Belohnung der Arbeit Mühen waren dann weitere uns dargebotene Anschauungen, wunderschöne Tänze, Lieder, Reime, Gebete und ein Gefühl der Gruppenzusammengehörigkeit, die in dieser speziellen Art seinesgleichen noch lange suchen wird: emotional intensivst und erstaunlich himmlisch.

Himmel und Erde

image2„Himmel und Erde“ haben sich berührt in diesen fünf Tagen. Und wir gehen mit (wieder einmal?) neu und anders drein blickenden Augen und Herzen auseinander.

Ein letztes Mal DANKE an Maria, Patricia und Jens. DANKE ans „St. Ansgar-Team“ für die gute Verpflegung. Danke uns allen für dieses „himmlische“ Miteinander. Danke unserem Vater im Himmel, der all das Schöne ermöglicht hat und uns damit überreichreich beschenkt und gesegnet hat.

Bevor ich nun die Augen wieder öffne, möchte ich noch zwei Gedichte von einer Teilnehmerin an Euch weiter geben. Sie hat uns am letzten Tag mit ihren selbstverfassten Reimen überrascht. Spontan haben wir uns dazu entschlossen, diese mit zu veröffentlichen. Habt Freude daran:

„5 Sinne“

60 Sekunden hat eine Stunde.
12 Monate hat ein Jahr.
Und ich – meine 5 Sinne,
ist das nicht wunderbar?

Doch auf dem Weg des Lernens,
da liegt ein großer Stein.
Wer klug sein will und die Welt entdecken möchte,
muss nur dafür offen sein!

© Halina Seeber

„Das Wunderbare in Dir“

Zwischen Himmel und der Erde
wandert Gott – Hirte mit Seiner Herde.
Jedes Schäfchen, groß und klein,
möchte an Seiner Seite glücklich sein.
Und jeden Tag und Jahr aufs Neue,
zeigt Er Uns den Weg und bleibt Uns treu.
Nimm ALLES das, was Gott dir gibt,
vielleicht das UNSCHEINBARE,
und lass ES in Dir wachsen
zu goldnen Sonnenstrahlen.
Trau Dich! sagt Gott – Hirte,
denn in allen dunklen und hellen Ecken
gibt es jeden Tag bestimmt NEUES zu entdecken!

© Halina Seeber

Geschrieben von Elke Kilian, Schwenden (Schweiz)

Gruppenbild Basiskurs

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