Bericht aus der Schweiz vom Sommerkurs in Wildhaus

Bild11Es ist zwar schon eine Weile her, aber wir möchten trotzdem noch kurz über diesen Kurs des vergangenen Jahres berichten: Die beiden Fachstellen der reformierten Landeskirchen „Familien und Kinder“ St. Gallen und „Kind und Kirche“ Graubünden luden ein zum RPP-Kurs in Wildhaus vom 5. – 9. August 2013. Das Thema lautete „Gott in Geschichten des Alten Testamentes begegnen“ …

Mit Bildern lässt sich manchmal mehr ausdrücken als mit bloßen Worten. An ausgewählten Beispielen erlebten rund 20 Personen, wie wir Geschichten vom Leben in Verbindung mit Gott
versprachlichen – verleiblichen – verbildlichen können. Wir bedanken uns bei Christine Krammer und Franz Kett für die wunderbar tiefgründigen, bewegenden und belebenden Momente, die sie uns allen geschenkt haben. Mit den beiden Kursleitern erlebten wir eine höchst anregende und abwechslungsreiche Woche. Tänze und kurze Lieder fehlten in keiner Einheit.

Die Religionspädagogische Praxis ist ein Weg ganzheitlicher, sinnorientierter Pädagogik. Sie bezieht den ganzen Menschen mit ein, wobei die Ebene der eigenen Erlebnisse betont wird. Inhalte und Erfahrungen werden in Bodenbildern ausgestaltet. Ein Bodenbild dient dazu, als Vorbereitung auf die Geschichte den Schauplatz zu gestalten. An seiner Entstehung sind alle mit einbezogen. Jeder, jede hat dazu etwas herbei getragen – einen Beitrag geleistet. Im Bild sind alle gegenwärtig.

Wir liessen uns ein auf Geschichten des Alten Testaments (Mose, Bileam, Samuel, David) und erlebten, dass wir uns auch heute zuweilen selber in ähnlichen Situationen des Lebens befinden.

Als Gruppe etwas gestalten, darauf achten, dass niemand übergangen wird, sorgsam mit dem Material umgehen, „empfangen und geben, das ist unser Leben“ sind Werte und Kompetenzen, die wir mit den Kindern geduldig einüben. Die Fähigkeit, miteinander in Beziehung zu treten, wird spielerisch geschult. Mit der Geschichte „die Kinderbrücke“ von Max Bolliger erlebten und gestalteten wir, wie zwei Kinder anfangen, trennende Grenzen zu überwinden und Freundschaft zu pflegen.

Das Brücken-Lied, das Franz uns lehrte, spricht für sich:

Von Mensch zu Mensch eine Brücke baun,
den andern in die Augen schaun,
in jedem Menschen das Gute sehn
und nicht klatsch klatsch an ihm vorübergehn.

Therese Dettwiler – Holinger

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